Alles hat ein Ende – so auch unser Praktikum in Schweden

Fast fünf Monate Praktikum in Umeå, Schweden, liegen nun hinter uns und wir haben jeden Tag voll ausgekostet. Wichtig ist, nicht nur das Arbeitsleben kennen zu lernen sondern auch Land und Leute. Hier sogar die beeindruckende Natur. Umeå liegt wirklich schön …

Wir kosten Schweden bis zum letzten Tag aus.

Ein Abenteuer mit dem Hundeschlitten durch die Natur Schwedens

Für ein Wochenende haben wir eine Hundeschlittentour geplant. Früh am Morgen machen wir uns mit dem gemieteten Wagen auf den Weg in das etwa 50km entfernte Dorf. Doch zuerst muss das Auto von Schnee und Eis befreit werden! – Ja hier liegt bereits Schnee 😉

Hundeschlittentour Schweden

Hundeschlittentour Schweden Nach einer guten Stunde Autofahrt und einer kleinen Verirrung sind wir dann an dem richtigen Gebäude angelangt. Wir wurden freundlichen empfangen und zum Außengehege geführt, in dem sich die Sibirischen Huskys befinden.

Voller Vorfreude bellten diese bereits lautstark. Wir hatten das Gefühl, das jeder der Auserwählte sein wollte. Jessie und ich bekamen jeder einen eigenen Hundeschlitten mit anfangs je drei Huskys. Nach dem Anleinen der Tiere an die Schlitten und Anweisungen zum Steuern und – ganz wichtig – Bremsen ging es los.

Vor uns her fuhr der Besitzer mit seinem Schlitten. Da es erst einen Tag zuvor zu schneien begonnen hatte und somit nicht genug Schnee für eine Tour durch den Wald war, ging es über anliegende Felder. Das Gelände liegt äußerst günstig für solchen Touren auf der einen Seite ist der Wald und auf der anderen weite Felder, in die der Besitzer bereits Schlittenspuren eingepfercht hatte.

Nach einigen Runden haben wir eine kurze Pause eingelegt, damit die Hunde etwas trinken konnten. Währenddessen bekamen wir einen vierten Hund dazu. Das Vergnügen ging weiter. Am Ende der Tour waren nicht nur die sowohl die Hunde sondern auch wir erschöpft.

Zum Abschluss gab es ein traditionelles Mittagessen mit Rentierfleisch draußen am offenen Feuer. Diese Tour war wirklich überwältigend – auch wenn wir keine Waldtour machen konnten. Die Freude über diesen Ausflug beflügelte uns noch Tage …

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Alles hat ein Ende – Weihnachten steht vor der Tür und unsere Rückreise naht

Einen Tag vor unserer Abreise nach Stockholm haben wir all unsere internationalen Freunde zum Abschiednehmen zum Restessen eingeladen, da wir nichts entsorgen wollten.

Am Tag der Abreise stand uns das Packen und das Saubermachen des Zimmers bevor. Ein letzter Gang zur Universität, um die Schlüssel abzugeben und um „Auf Wiedersehen“ zu sagen. Unsere Fahrräder konnten wir – für einen geringen Preis – noch vor der Abreise verkaufen.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge machten wir uns am Abend auf den Weg zum Flughafen. Mit einer Stunde Verspätung landeten wir sicher in Stockholm, um von hier aus mit dem Zug ins Zentrum zu fahren. Dort angekommen stand uns ein Fußmarsch von ca. 20 Minuten mit jeweils zwei großen Koffern im Schlepptau bevor. Froh das Hotel nach dem anstrengenden Marsch über Kopfsteinpflaster erreicht zu haben, haben wir unsere Schlüssel abgeholt und uns sobald wie möglich ins Bett gelegt. Urlaub und Sightseeing liegen die nächsten sechs Tage vor uns, bevor wir uns kurz vor Weihnachten auf den Weg zurück nach Deutschland begeben werden.

Stockholm im Winter

Unser Fazit nach fünf Wochen Praktikum in Schweden

Die Zeit in Schweden war wunderbar und wir empfehlen jedem, der die Gelegenheit dazu hat, diese zu nutzen! Die Erinnerungen werden uns für immer begleiten, ebenso die Erfahrungen die wir sammeln konnten. Zudem konnten wir Kontakt zu vielen internationalen Studenten – und nun Freunden – aufbauen, welchen wir auf jeden Fall aufrechterhalten werden!Eine Tour quer durch Europa wird hoffentlich bald folgen.

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Jessie und Marlyn

Lebwohl Norwegen

Goodbye Norway.

Am Freitag hatten wir unseren letzten Schultag in Norwegen. An diesem haben wir viele organisatorische Sachen erledigt und uns von allen Klassenkameraden sowie neu gewonnenen Freunden verabschiedet. Das war gar nicht so einfach. Sechs Wochen hinterlassen doch ihre Spuren! Am Abend sind wir nach Vikersund gestartet, dies war unser letzter gemeinsamer Tripp. Hier haben wir uns die Qualifikation der Skispringer für die Weltmeisterschaft angesehen. Das war nochmal richtig aufregend.

Skisprunganlage ohne Schnee

Skisprunganlage ohne Schnee

Am nächsten Morgen hieß es Abfahrt. 6:00 aufstehen – damit ich mich ganz in Ruhe fertig machen konnte. Noch einmal fix das Bett abziehen, sauber machen und die aller letzten Sachen im Koffer verstauen, bevor uns um 09:00 Uhr Liss-Heidi abholte. Dann ging es los Richtung  Oslo zum Flughafen und zurück nach Deutschland.

Gegen Mittag kamen wir am Flughafen an und wollten einchecken. Kaum hatten wir den Flughafen betreten, ertönte eine laute Sirene, FEUERALARM!! Der ganze Flughafen wurde evakuiert! Das alles hat  ungefähr eine viertel Stunde gedauert. Da wir noch ziemlich nah an der Tür waren, haben wir uns draußen gute  Plätze gesichert, um schnell wieder rein zu kommen. Der Feueralarm hat uns in die Hände gespielt, dadurch mussten wir uns nicht bei der riesen Schlange anstellen, die am Check-In war. Wir konnten gleich nach ganz vorne, da wir uns gute Plätze außerhalb des Flughafens gesichert hatten.

Der Check-In lief reibungslos,  genauso wie alles andere. Dann haben wir noch ein wenig bei unserem Gate gewartet, und schon ging es  ab ins Flugzeug. Erleichtert in Deutschland gelandet zu sein, ging es schnell zur S-Bahn, die wir noch bekommen wollten. Umgestiegen sind wir  im Hamburger Hauptbahnhof. Mit dem ICE dann weiter Richtung Göttingen. Im ICE habe ich fast die komplette Zeit geschlafen. In Göttingen angekommen, wurde ich auch schon von meinen Eltern begrüßt und dann ging es endlich richtig „in die Heimat“!

Tja, die sechs Wochen sind schnell vergangen. Die Lehrer und Klassenkammeraden waren echt toll – ein ganz anderes arbeiten und lernen als in Deutschland. Im Großen und Ganzen, würde ich sagen, war der Aufenthalt ein echter Erfahrungsschatz – mal fernab der Heimat und auf sich selbst gestellt. Eines steht jedoch fest – eine WG ist nichts für mich…

Jonas Fricke

Home Sweet Home ♥

Samstag!

Heute ging es nach sechs Wochen wieder nach Hause. Zum Glück hatten wir die Wohnung schon am Donnerstag sauber gemacht, so das wir nicht noch früher aufstehen mussten. Trotzdem mussten wir um 07:00 Uhr aus dem Bett, dieses abziehen, Koffer fertig packen, Geschirr spülen und den Müll rausbringen. Um 09:00 Uhr hat uns Liss-Heidi mit dem Transporter vom Internat abgeholt. Wir sind gute zwei Stunden gefahren, bis wir am Oslo-Flughafen waren. Wir sind mit unserem Gepäck in den Flughafen getapert und wollten einchecken, die Schlange von der Germanwings war unendlich lang und wir dachten so bei uns: „Na toll das kann dauern.“

Alarm

Auf einmal ging ein Alarm los – Feueralarm. Alle Menschen mussten das Gebäude verlassen, der Sicherheitsdienst hat immer gesagt, wir sollten weiter zurück gehen. Dies war aber kaum möglich weil so gut wie kein Platz war. Nach ein paar Minuten konnten wir wieder rein, Jan und Jonas sind vor uns anderen reingekommen und haben uns an der Germanwings-Schlange einen Platz freigehalten, da wir ja ein Gruppenticket hatten…

kurzer Abschied

Liss-Heidi musste leider schon wieder los, sie stand ziemlich unter Zeitdruck, verabschiedete uns kurz und schon war sie weg.

Sie sind wieder da!

Der Abschied war von kurzer Dauer, da am Mittwoch den 18.02.2015 Liss-Heidi, Øystein und Alexander aus Norwegen nach Deutschland gekommen sind. Sie wollten mal schauen wie unsere Schule in Deutschland so ist. Auch ging es um die weitere Zusammenarbeit zwischen Norwegen und Deutschland.

Unsere Heimkehr

Wir mussten noch 1,5 Stunden auf dem Flughafen Oslos warten bis es dann endlich zum Gate ging. Unser Flieger hatte 20 min. Verspätung und wir hatten schon Angst, das wir unseren ICE von Hamburg nach Göttingen nicht mehr bekommen. Aber der Flieger holte die Zeit wieder auf. Um 15:00 Uhr kamen wir in Hamburg an, holten unsere Koffer und nichts wie zur S-Bahn.

Dort stiegen wir um 16:01 Uhr in den ICE um, der uns dann nach Göttingen brachte. Jeder hatte sich mit seinem großen Koffer in einen Zweiersitz gesetzt.

Um 18:00 Uhr waren wir dann endlich in Göttingen. Aus dem Fenster habe ich schon meine Familie und meinen Freund gesehen, ich habe mich tierisch gefreut. Da an unserem Rückreisetag auch gleichzeitig Valentinstag war, habe ich mich noch mehr über die Rose gefreut, die ich von meinem Freund bekommen habe. Es war eine schöne Zeit in Norwegen aber ich bin doch wieder froh im eigenen Bett zu schlafen… Und endlich wieder bei meinem Liebsten zu sein..

Alina