Versicherung & Sicherheit

– Wie bin ich sicher unterwegs?

Auch Helden sorgen vor

Keine Sorge – im Ausland läuft’s normalerweise nicht anders als zuhause auch! In der Regel Business breakthrough success businessman hero breaks through thfangen Sie sich mal einen Schnupfen oder körperliches Unwohlsein (Übelkeit) ein, aber meistens läuft alles rund.  Denn noch können Sie auch mal Pech haben und sie werden ernsthaft krank oder haben sogar einen Unfall. Wenn sie dann im Ausland zum Arzt, vielleicht sogar ins Krankenhaus müssen, kann das schnell ins Geld gehen – zum Beispiel, wenn sie nach einem Unfall operiert oder sogar nach Hause transportiert werden müssen. Damit Sie diese Kosten nicht selbst tragen müssen, ist es wichtig, eine passende private Auslandsversicherung abzuschließen, die Sie für diese Fälle absichert. Nur so können Sie sicher sein, dass Ihnen im Krankheits- oder Notfall geholfen wird.

Welche Versicherung ist die Richtige für Ihren Aufenthalt?

Mal abgesehen davon, dass wir niemanden in der EU vermitteln, der keine Versicherung abgeschlossen hat, ist klar, dass eine einfache Reise-Versicherung für Touristen oftmals nicht reicht. Die Versicherung muss zum Auslandsaufenthalt passen.

  • Sind Sie Azubi (Auszubildender)?
  • oder Berufsfachschüler?
  • oder Lehrer bzw. Referendar?
  • oder machen Sie als Fachkraft eine Weiterbildung?

Für Azubis, die während der Ausbildung ins Ausland gehen, gibt es zum Beispiel kostengünstige Pakete. Fachkräfte wiederum brauchen für ein Praktikum oder eine Weiterbildung im Ausland andere Versicherungen. Außerdem spielt es eine Rolle, in welches Land gereist wird. Wir helfen Ihnen das passende Paket für die EU zu finden.

Wir empfehlen Ihnen ein Versicherungspaket bestehend aus:Versicherung

  • Kranken- und Unfallversicherung für EU-Staaten und eine
  • Auslandshaftpflichversicherung

Als Besonderheit sehen wir die

  • Mobilitätsversicherung

Sollten Sie einer Tätigkeit im europäischem Ausland nachgehen bei dem fahrende Geräte benutzt werden, gehört zum Versicherungsschutz auch eine spezielle Mobilitätsversicherung. Hier werden Berufe angesprochen, wie Baugerät- oder Gabelstaplerfahrer oder Berufe aus dem Agrar-Bereich, die auch Trecker oder Mähdrescher, etc. bewegen.

Kranken- und Unfallversicherung

Zum Teil greift auch hier ihre gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung. Sie deckt aber meist nicht alle Kosten ab, die entstehen können, wenn Ihnen etwas passiert oder sie ernsthaft krank werden. -Sie eine spezielle Behandlungen oder Medikamente benötigen, bezahlt diese Ihre gesetzliche Kasse unter Umständen nicht. Diese Einschränkungen richten sich auch nach dem jeweiligen Land. Deshalb kann es passieren, dass Sie eine teurere Behandlung aus eigener Tasche zahlen müssen. Daher sollten Zusatz-Versicherungen vorher abgeschlossen werden. Jedes EU-Land hat seine eigenen Regeln, daher kann es sein, dass im Ausland die Kosten für eine Behandlung häufig vorgestreckt werden müssen. Und diese Ausgaben oftmals nicht kurzfristig von der gesetzlichen Kranken-und Unfallversicherung ersetzt werden. Hinzu kommt, dass es keinen direkten Ansprechpartner gibt, den Sie – wie bei einem privaten Versicherungspaket – 24 Stunden am Tag über eine Notrufnummer um Rat und Unterstützung bitten können. Ein Freizeitunfall oder ein Rücktransport in die Heimat werden ebenfalls nicht erstattet oder gar bezahlt. Daher vermitteln wir nur Personen, die eine dementsprechende Versicherung vorweisen können. Wir schreiben Ihnen keine Versicherung vor, da wir aber mit zwei Anbietern gute Erfahrungen gemacht haben, empfehlen wir diese oder greifen auf diese zurück. Wir haben für Kurzzeitaufenthalte bis zu vier Monaten einen Anbieter, den wir empfehlen. Wenn Gruppentarife abgeschlossen werden, sparen hier in der Regel alle Beteiligten. Für Langzeitaufenthalte ab vier Monaten greifen wir auf einen anderen Anbieter zurück, der auch für Studenten verwendet wird. Hier sind keine Gruppentarife möglich. Jeder Teilnehmer muss sich individuell versichern.

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Haftpflichtversicherung

Die private Haftpflichtversicherung gilt als eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. Denn sollten durch den Teilnehmer Sachen beschädigt oder Menschen verletzt werden, dann können die damit zusammenhängenden Kosten u. U. existenzbedrohende Folgen nach sich ziehen. Sollte bereits eine Privathaftpflichtversicherung bestehen (als Einzeltarif oder über die Familie), dann gilt diese zumeist auch für einen bestimmten Zeitraum im Ausland. Daher erkundigen Sie sich bei der Versicherung rechtzeitig vor der Auslandsreise wie hier die genauen Regelungen aussehen. Ebenfalls zu klären gilt, ob eine Haftpflichtversicherung für die Praktikantentätigkeit im Ausland mit enthalten ist. Die Privathaftpflichtversicherung leistet nämlich nur für Schäden in der Freizeit, aber nicht während der Arbeits- bzw. Praktikumszeit. Hierzu kann der Arbeitgeber in Deutschland oder die Praktikumsstelle im Ausland Auskunft geben. Sollte über keine der beiden Stellen ein Haftpflichtversicherungsschutz für das Praktikum im Ausland bestehen, dann wenden Sie sich an Spezialanbieter für Auslandsversicherungen. Es gibt dort auch einzelne Privat- und Berufshaftpflichtversicherungen für das Ausland, welche die Praktikantentätigkeit mitversichern. Auch hier bieten wir in unserem Paket eine Versicherung an, ähnlich wie bei der Kranken- und Unfallversicherung. Auch erwarten wir, dass eine Versicherung angegeben wird, wenn sie nicht über uns mit gebucht wurde. Bei uns fährt niemand ohne Versicherung!   

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Reiserücktrittsversicherung

Diese erstattet typische „Reisekosten“, (Flugkosten, Unterkunft), wenn man z. B. aufgrund einer eigenen Erkrankung oder der Erkrankung eines Familienangehörigen die Reise nicht antreten kann. Hier gibt es große Unterschiede in Preis und Leistung. Vorsicht: Viele Tarife gelten nur für touristische Reisen.

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Reiseabbruchversicherung

Diese greift, wenn man die Reise aus einem versicherten Grund, wie z. B. Krankheit außerplanmäßig beenden muss. Erstattet werden dann die Mehrkosten für die Rückreise (z. B. Kosten für Flugumbuchung oder Buchung eines neuen Fluges), je nach Tarif aber auch anteilige Kosten für die nicht genutzten Reiseleistungen (z. B. bei einer gebuchten Unterkunft etc.). Zumeist werden Reiseabbruchsversicherungen in Kombination mit Reiserücktrittsversicherungen angeboten.

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Reisegepäckversicherung

Erstattet den Zeitwert des Reisegepäcks, z. B. bei Diebstahl im Ausland. Einige Tarife übernehmen auch Kosten für Ersatzkäufe von Reisebedarf (Kleidung, Toilettenartikel etc.), wenn das Gepäck verspätet am Zielort ankommt. Der Sinn einer Reisegepäckversicherung ist umstritten, da diese oft verhältnismäßig teuer ist und man den Versicherungsschutz auch schnell verlieren kann, wenn man nicht genau auf seine Sachen aufpasst. Einschränkungen im Versicherungsschutz bestehen insbesondere bei Wertgegenständen wie Smartphones, Tablets und Laptops.

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Verhalten im Versicherungsfall

Im Versicherungsfall ist es wichtig, so schnell wie möglich mit der Versicherung Kontakt aufzunehmen. Kosten für Medikamente sowie „kleinere“ ambulante Behandlungen müssen zunächst im Ausland vorbezahlt und dann zur Erstattung eingereicht werden. Bei größeren Behandlungen, jedem Krankenhausaufenthalt sowie Anfragen zu Rücktransporten und Rückflügen ist immer der 24 Std. Notrufservice der Versicherung zu kontaktieren. Dieser gibt Kostenzusagen an Krankenhäuser im Ausland, prüft die medizinische Versorgung im Ausland und organsiert Flüge und Krankenrücktransporte.

Bei Haftpflicht- und Reisegepäckschäden muss der Versicherer ebenfalls so schnell wie möglich informiert werden. Die Versicherung benötigt zunächst immer eine genaue Schilderung dessen, was passiert ist, Fotos von beschädigten Sachen sowie entsprechende Quittungen der beschädigten Gegenstände. Bei Diebstahl und Raub muss der Fall immer innerhalb kürzester Zeit bei der nächsten Polizeidienstelle im Ausland gemeldet werden. Das Polizeiprotokoll wird dann mit den anderen erforderlichen Unterlagen bei der Versicherung eingereicht.

Tipps für Ihre Sicherheit unterwegs

1. Lassen Sie sich vor ihrer Reise vom Arzt beraten. Gehen Sie einige Monate vor der Reise zum Arzt, um zu klären, ob sie für ihr Reiseland Schutzimpfungen brauchen. Wenn sie kurz vor ihrem Auslandspraktikum krank werden, sollten sie mit einem Arzt abklären, ob sie fahren können. Eventuell muss die Reise verschoben und mit dem Arzt besprochen werden, wann es wieder losgehen kann. Denken Sie dabei daran, dass es bei einem Auslandsaufenthalt anfangs auch stressig sein kann (anderes Klima, ungewohnte Umgebung, andere Sprache, viele neue Eindrücke, etc.).

2. Seien sie aufrichtig, wenn sie gesundheitlich eingeschränkt sind. Jeder sollte direkt informiert, wenn sie gesundheitlich eingeschränkt sind, zum Beispiel durch Allergien oder chronische Erkrankungen. Nur dann können das Programm, der Praktikumsplatz oder Unterkunft und Verpflegung an ihre Bedürfnisse angepasst werden.

3. Gehen sie im Job keine Sicherheitsrisiken ein. In ihrer Ausbildung sollten sie gelernt haben, wie sie sich richtig vor Arbeitsunfällen schützen. Falls es im Gastland niedrigere Sicherheitsstandards geben sollte, seien sie vorsichtig. Gehen sie keine Risiken ein und beachten sie stets die Regeln des Arbeitsschutzes, benutzen sie auch dort immer Schutzkleidung, Staubmaske, Gehörschutz, etc..

4. Seien sie vorsichtig in ungewohnten Situationen. Eigentlich sollten sie sich wie zu Hause verhalten – die wichtigsten Regeln sind:

  • Meiden sie gefährliche Orte und Situationen.
  • Beachten Sie die Ratschläge und Warnungen der Einheimischen.
  • Lassen sie sich nicht provozieren.
  • Achten sie auf ihre Wertsachen wie Fotoapparat, Handy oder Geldbörse. Tragen sie diese nicht offen – etwa in der Hosentasche – und lassen sie sie nicht sichtbar in der Unterkunft oder im Auto liegen. Bei touristischen Ausflugszielen kann es auch Taschendiebe geben.
  • Denken sie immer daran: Durch die vielen neuen Eindrücke und ungewohnten Situationen sind sie im Ausland leichter unaufmerksam.
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Wichtig

Was sich für sie falsch anfühlt, ist auch falsch! Seien sie nicht geduldiger oder risikofreudiger als zu Hause. Mit dem Schritt ins Ausland zu gehen haben sie schon genug Mut bewiesen. Lassen sie sich niemals zu etwas drängen, was sie nicht wollen!

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Augen auf im Straßenverkehr

Auch hier gilt: Augen auf und vorsichtig sein. Jedes Land hat seine Besonderheiten, zum Beispiel fährt man in Großbritannien, Australien und Neuseeland auf der linken Seite und nicht rechts wie bei uns. In Norwegen gilt kein Rechtsfahrgebot. Daher kann es auf einer dreisprurigen Autobahn sein, dass auch rechts überholt wird. Außerdem gilt, wenn im Ausland Geschwindigkeitsbegrenzungen sind, so sollten diese in jedem Fall eingehalten werden zum einen – kann es sehr teuer werden – zum anderen sind diese oftmals angebracht, da dort richtige Straßenschäden vorliegen oder heftige Kurven.

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Null Toleranz bei sexueller Belästigung

Gäste müssen sich nicht alles gefallen lassen: Was sich für sie wie eine Belästigung anfühlt, ist auch eine. Wehren sie sich sofort, wenn in einer Situation im Praktikum oder bei einer Gastfamilie durch körperliche Annäherung oder blöde Sprüche für sie die Grenze überschritten wird. Geduld ist hier fehl am Platz. Seien sie auf keinen Fall „toleranter“ als zu Hause. Wenn sie verunsichert sind, suchen sie Hilfe. Behalten sie die Eindrücke nicht für sich. Besprechen sie die Situation mit Betreuern und Freunden.

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Schutz vor Krankheiten

Nicht in jedem Land gelten die gleichen Hygiene-Regeln wie bei uns. Oft herrscht auch ein anderes Klima. Deshalb kann man sich in fremden Ländern insbesondere über Nahrungsmittel (Hepatitis A), wie z.B. Leitungswasser, auch mit Krankheiten anstecken. Verwenden sie deshalb nur hygienisch einwandfreie Lebensmittel und Getränke und beachten sie die Ratschläge und Warnungen der Einheimischen. `Cook it or peel it´ gilt zum Beispiel für Obst oder Gemüse im fernen Ausland. Genaue Informationen finden sie in Reiseportalen, Reiseführern und auf der Seite des Auswärtigen Amts. Beachten sie dort auch die Empfehlungen zum Schutz vor ansteckenden Krankheiten z.B. durch Parasiten.

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Bei Krisen und Heimweh

Sollten Sie mal durchhängen, dann fressen Sie es nicht in sich hinein, sondern reden sie mit jemandem darüber. Oft hilft das schon. Schließlich sind Sie nicht allein. Auch die anderen Menschen kennen das Gefühl, Heimweh oder einfach nur einen sehr schlechten Tag zu haben. Gerade im Winter in den Skandinavischen Ländern sind die Tage oftmals noch kürzer als bei uns, da kann die Dunkelheit aufs Gemüt gehen. Wenden Sie sich daher schnell an einen Kollegen, eine Freundin oder einen Betreuer – sicher bekommen sie Unterstützung, die sie brauchen.

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